Unser
Unter­nehmen

Weltweit führender Systemanbieter für den Brandschutz

Rosenbauer zählt weltweit zu den führenden Anbietern integrierter Systemlösungen für den vorbeugenden und abwehrenden Brand- sowie Katastrophenschutz. Als international tätige Unternehmensgruppe entwickelt, produziert und vertreibt Rosenbauer ein breites Portfolio an Fahrzeugen, Löschtechnik, Ausrüstung und digitalen Lösungen für Berufs-, Betriebs-, Werks- und freiwillige Feuerwehren. Darüber hinaus bietet Rosenbauer stationäre Anlagen für den vorbeugenden Brandschutz an.

Die in Leonding, Österreich, ansässige Rosenbauer International AG fungiert als börsennotierte Muttergesellschaft des Konzerns. Gleichzeitig ist sie der größte Produktionsstandort, Sitz der Forschungs- und Entwicklungszentrale sowie der Konzernleitung.

Im Jahr 2025 erzielte der Rosenbauer Konzern einen Umsatz von 1.429,0 Mio. € (2024: 1.305,9 Mio. €). Die Umsatzverteilung auf die einzelnen Produktgruppen stellte sich wie folgt dar: 78 % Fahrzeuge, 9 % Ausrüstung, 9 % Customer Service, 1 % Vorbeugender Brandschutz sowie 3 % Sonstige Umsätze.

Rosenbauer ist ein global führender Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen und setzt Maßstäbe in der Branche.

Umsatz nach Produktsegmenten 2025

Einzigartiges globales Netzwerk

Der Rosenbauer Konzern betreibt 15 Produktionsstandorte in acht Ländern auf vier Kontinenten. Diese geografische Diversifikation ermöglicht es dem Unternehmen, Fahrzeuge und Löschtechnik gemäß den wichtigsten Normen weltweit zu produzieren. Rosenbauer nutzt dieses globale Fertigungsnetzwerk sowohl für die Fahrzeugproduktion als auch für die Herstellung hochwertiger Löschsysteme und Ausrüstung. Dies gewährleistet eine konstant hohe Produktqualität sowie schnelle Anpassung an regionale Marktanforderungen.

Zusätzlich unterhält der Konzern eigene Vertriebs- und Servicegesellschaften in 18 Ländern und kooperiert mit rund 160 unabhängigen Handelspartnerinnen und -partnern weltweit. Rosenbauer verfügt über ein in der Feuerwehrbranche einzigartiges internationales Netzwerk.

Nummer 1 bei Innovationen

Rosenbauer gilt als Innovationsführer in der Feuerwehrbranche. Mit technologisch anspruchsvollen Lösungen setzt der Konzern seit Jahrzehnten wesentliche Impulse und treibt die Weiterentwicklung von Branchenstandards kontinuierlich voran. Thematische Schwerpunkte liegen dabei insbesondere auf alternativen Antrieben, der Digitalisierung sowie nachhaltigen Lösungen für den vorbeugenden Brandschutz.

Forschung und Entwicklung (F&E) haben einen hohen Stellenwert im Konzern: Der unternehmenseigene Innovationsprozess berücksichtigt relevante Megatrends, aktuelle Markterkenntnisse, spezifische Kundenanforderungen sowie Vorschläge der Mitarbeitenden über die konzerneigene Innovationsplattform INNO IDEA SPACE. Diese strukturierte Vorgehensweise ermöglicht es Rosenbauer sowohl Technologiesprünge zu realisieren als auch praxisnahe Lösungen zu entwickeln, die den operativen Anforderungen der Einsatzkräfte entsprechen.

Der Konzern hielt zum Jahresende 2025 rund 185 Patente und Patentanmeldungen sowie zahlreiche Geschmacks- und Gebrauchsmuster sowie Markenrechte.

Unternehmensstrategie

Rosenbauer verfolgt eine ambitionierte Wachstums- und Innovationsstrategie, die weiterentwickelt und konsequent umgesetzt wird. Ziel ist es, die Position als weltweit führender Systemanbieter im Feuerwehrund Katastrophenschutz durch profitables Wachstum nachhaltig auszubauen. Bis 2030 strebt der Konzern einen Umsatz von rund 2 Mrd. € sowie eine nachhaltige EBIT-Marge von 7 % an.

Zur Umsetzung dieser langfristigen Strategie hat das Management folgende zentrale Prioritäten definiert:

  • Stabilität: Ein wesentliches Augenmerk liegt auf der Schaffung von Stabilität in den Prozessen, Organisationsstrukturen und der Finanzierungsbasis des Konzerns. Ergänzt wird dies durch eine transparente Kommunikation gegenüber internen und externen Stakeholdern sowie dem Kapitalmarkt, um die Verlässlichkeit und das Vertrauen in das Unternehmen zu stärken
  • Performance: Als global tätige Unternehmensgruppe intensiviert Rosenbauer den Fokus auf eine faktenbasierte, ziel- und leistungsorientierte Führungskultur. Im Produktportfolio liegt der Schwerpunkt auf dem Fahrzeuggeschäft als größtem Umsatzträger. Zusätzlich werden die Geschäftsfelder Ausrüstung und Customer Service gezielt weiterentwickelt, insbesondere im Hinblick auf die Erschließung neuer Märkte.
  • Potenzial: Profitables Wachstum steht im Vordergrund. Dieses soll vor allem in Regionen und Geschäftsfeldern mit hohem Entwicklungspotenzial realisiert werden. Geografisch liegt ein besonderer Fokus auf den USA als erweitertem Heimatmarkt von Rosenbauer, der aufgrund bundesweit einheitlicher Normen den größten homogenen Feuerwehrmarkt der Welt darstellt, sowie auf Südamerika. Parallel dazu arbeitet der Konzern daran, seine Wettbewerbsfähigkeit in einfacheren Märkten zu verbessern und das Servicegeschäft auszubauen.

Forschung und Entwicklung

2025 hat der Konzern 35,7 Mio. € (2024: 32,9 Mio. €) für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Das sind 2,5 % (2024: 2,5 %) des Konzernumsatzes. Die Aktivierungsquote belief sich auf 14,3 % (2024: 17,1 %) und betraf im Wesentlichen Entwicklungsleistungen in Österreich und Deutschland. Rund 75 % (2024: 78 %) der Entwicklungskosten in Höhe von 26,6 Mio. € (2024: 25,5 Mio. €) entfielen auf die Rosenbauer International AG als konzernweites Kompetenzzentrum für Kommunal- und Spezialfahrzeuge, Feuerlöschsysteme sowie Ausrüstung.

Forschungsschwerpunkte

Der Fokus der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten lag im Berichtsjahr auf der Weiterentwicklung des bestehenden Produktportfolios sowie auf der systematischen Identifikation strategischer Zukunftsthemen.

Die Feuerwehr-Trendmap (FTM) hat sich als strategisches Arbeitsinstrument bei zahlreichen Feuerwehren und Katastrophenschutzorganisationen etabliert. Sie dient der systematischen Analyse von Trends, technologischen Entwicklungen sowie gesellschaftlichen Veränderungen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen und Chancen für die Feuerwehren.

Dabei wurden mehrere zentrale Zukunftsthemen identifiziert. Dazu zählen insbesondere ökologische Aspekte wie Nachhaltigkeit, der Schutz von Lebensräumen sowie die langfristige wirtschaftliche Stabilität.

Aufbauend auf der 2024 gestarteten Grundlagenarbeit zu begrenzten Rohstoffen und Kreislaufmodellen wurde 2025 ein konzernweites Methodentool vorbereitet. Ziel ist die Entwicklung kreislauffähiger Produkte und die systematische Rückführung ausgedienter Fahrzeuge in den Materialkreislauf über Ökosystempartner.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Industrial Rapid Intervention System (IRIS) mit dem Ziel autonome Löschsysteme zu entwickeln, die Gefahrenquellen selbstständig erkennen und Erstmaßnahmen zur Brandbekämpfung einleiten.

Weitere Schwerpunkte bilden alternative Energieträger, insbesondere Wasserstoff. Angesichts hoher Energiebedarfe, etwa bei lang andauernde Pumpeneinsätzen, wurden 2025 erste Untersuchungen zu technologischen Potenzialen gestartet.

Die Bedeutung der Künstlichen Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) nahm 2025 weiter zu. Es wurden eine konzernweite AI-Strategie erarbeitet, eine Responsible Use Policy als verbindliche Richtlinie verabschiedet sowie unternehmensweite Schulungen zur Sensibilisierung der Potenziale von AI durchgeführt.

Forschung und Entwicklung/F&E-Quote

F%E (Mio. €)

2025
2024
2023

F&E-Quote